Ich wachte auf und meine Hand griff schon nach meinem Handy. Die Gewohnheit war so tief verwurzelt, dass ich es schon getan hatte, bevor ich die Augen ganz geöffnet hatte – der Arm streckte sich zum Nachttisch aus, die Finger suchten nach dem vertrauten Gewicht von Metall und Glas. Doch meine Hand fand nur Leere, und mit dieser Leere kam die Erinnerung an die vergangene Nacht zurück, wie eine Welle. Das Spielhaus. Der Schlüssel. Annas verzweifelte Suche. Und mein Handy, das mir im Dunkeln aus der Tasche gefallen war. Ich setzte mich so schnell auf, dass mir schwindlig wurde. Mein Puls raste bereits, als ich das Bett, den Boden und meine Jackentaschen von der vergangenen Nacht abtastete. Nichts. Ich suchte in der Nachttischschublade, unter dem Bett, im Badezimmer. Nichts, nichts, nichts

