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399 Worte

Ihre Lippen trafen sich – erst vorsichtig, dann mit wachsender Gier. Ein Kuss wie ein Schwur. Roh, ehrlich, hungrig. Die Welt verschwand um sie. Kein Wald, keine Stadt, keine Mission – nur Hitze, Haut, Herzschläge. Der Drache auf ihrem Rücken glühte auf, als würde er ihre Lust spiegeln, und seine Runen begannen zu flackern wie lebendiges Feuer. Es war keine einfache Verbindung. Es war eine Verschmelzung. Zwischen Licht und Schatten, Jägerin und Bestie, Frau und Wolf. Und die Nacht gehörte ihnen. Sein Körper drückte sich gegen ihren, fest und heiß wie brennende Kohlen unter seidenweicher Haut. Ihre Finger glitten über die harten Linien seiner Muskeln, spürten, wie er unter ihrer Berührung bebte. Er war stark, wild – aber bei ihr wurde selbst der Schattenwolf sanft. Für einen Moment. Für

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