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361 Worte

Und draußen schien der Mond heller, als würde auch er zusehen. Die Hitze wich langsam, aber das Feuer brannte weiter – leiser, tiefer, wie eine Glut unter der Haut. Sie lag mit dem Rücken an seine Brust gelehnt, seine Arme fest um sie geschlungen. Ihre Finger ruhten auf seinem, spielten mit der rauen, warmen Haut, während ihre Atemzüge sich langsam beruhigten. Der Raum war still, nur das leise Schlagen ihres Herzens und das ferne Rauschen des Windes drang noch zu ihnen. Sein Kinn lag an ihrer Schulter, seine Lippen berührten zart die Stelle zwischen Nacken und Schlüsselbein – ein stilles Zeichen von Nähe, kein Verlangen mehr, nur Echtheit. "Warst du immer so?" flüsterte sie. "Nein," antwortete er leise. "Aber bei dir… vergesse ich, was ich war." Sie drehte sich zu ihm, ihre Stirn ber

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