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971 Worte

Die Ereignisse der letzten Nacht ließen mich immer noch nicht los; dieses elektrische Kribbeln saß mir förmlich noch in den Knochen. Meine Hände zitterten unaufhörlich, während ich auf meine Notizen hinabstarrte. Ich hatte mich wieder für einen lässigen Look entschieden – Jeans und Top –, aber mein Augen-Make-up war dunkler als sonst, und ich hatte mir extra viel Zeit genommen, um meine Haare glattzuziehen. Professor Keller sollte mich nicht länger nur als das tollpatschige Mädchen wahrnehmen, das ihm ständig vor die Füße lief. Nicht nach dem, was passiert war. „Juna“, sagte Kilian und ergriff meine Hand. Ich sah zu ihm auf. „Sei nicht nervös. Du wirst das Kind schon schaukeln. Und hör heute gut zu – ich glaube, meine Rede wird dir gefallen.“ Er zwinkerte mir zu. Als Professor Keller d

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