31 Sara Ich weiß nicht, warum, aber ich hatte nicht erwartet, dass er mich küssen würde, dass er seinen Mund auf meinen legen und ihn in Besitz nehmen würde, als sei er am Verhungern. Aber genauso fühlt es sich an: so als verspeise er mich, als nähme er alles, was mein Wesen ausmacht. Seine Lippen auf meinem Mund sind rau und wild, verschlingen mich und entziehen meinen Lungen ihre Luft. Seine freie Hand ist in meinem Haar vergraben und hält mich während des vereinnahmenden Kusses bewegungslos, weshalb ich nichts weiter tun kann, als dahinzuschmelzen. Weil er nicht nur nimmt, er gibt. Er gibt so viel Lust, dass ich überwältigt bin, überwältigt von seinem Geschmack und davon, wie er sich anfühlt. Er küsst mich, bis ich errötet bin und brenne, bis ich mich kaum noch daran erinnern kann, w


