Das Feuer in Isla brannte nicht einfach nur – es tobte, wild und ungezähmt. Ich sah es in ihren Augen, in der Art, wie ihr Atem stockte, als das Mal auf ihrer Brust unter ihrer Haut pulsierte. Es war mehr als nur ein Symbol; es war etwas Lebendiges, das an ihr zerrte, an uns beiden zerrte. „Ich spüre, wie es sich ausbreitet“, sagte sie leise, ihre Stimme von Angst und Ehrfurcht durchdrungen. „Als würde etwas Uraltes in mir erwachen.“ Ich streckte die Hand aus und fuhr mit den Fingern über die leuchtenden Linien, die sich wie Adern wanden, heiß in der Hand und doch irgendwie kalt unter meinen Fingerspitzen. „Du trägst etwas Mächtiges in dir, Isla. Mehr, als wir uns beide vorstellen konnten.“ Ihre Lippen zitterten, und sie wandte den Blick ab, um den aufkeimenden Sturm in sich zu verberge

