Das Grab des ersten Alphas-1e

824 Words

Die kalte Nachtluft umhüllte uns, scharf und beißend, doch ich nahm sie kaum wahr. Ich spürte nur das knisternde Feuer in mir, das zerbrochene Siegel auf meiner Brust pulsierte wie ein verwundetes Tier. Kaels Griff war fest, unerschütterlich – ein Rettungsanker, der mich vor der Panik bewahrte. „Isla“, sagte er leise, seine Stimme tief wie ein Versprechen, „sieh mich an.“ Ich sah ihm in die Augen – tiefe Seen unerschütterlicher Stärke. Eine Stärke, an die ich mich klammern wollte, die ich aber auch fürchtete, weil sie mich verletzlich machte. „Ich habe Angst, Kael. Was, wenn dieser Riss das Ende bedeutet? Was, wenn ich zerbreche?“ Seine Finger strichen mir eine Haarsträhne hinter das Ohr, seine Berührung federleicht und doch beruhigend. „Du zerbrichst nicht. Du veränderst dich. Schmerz

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