Der finale Krieg-1

766 Words

Der Wald um uns herum fühlte sich jetzt kälter an, die Echos des Kampfes verblassten, waren aber nie ganz verschwunden. Ich drückte mich enger an Kael und spürte das Zittern in seinen Armen, die Last all dessen, was wir verloren hatten und was noch kommen würde. Sein Atem ging unregelmäßig, als hielte er innerlich Stürme zurück. Ich fuhr mit den Fingern über die Narben auf seiner Brust – die Landkarte der Kämpfe und des Verrats. Jede Narbe erzählte eine Geschichte, die ich erst jetzt zu verstehen begann. „Kael“, flüsterte ich mit zitternder Stimme. „Du musst das nicht allein tragen.“ Er sah mich an, seine Augen dunkel und verletzlich. „Ich will für niemanden sonst stark sein. Nur für dich.“ Etwas Wildes entfachte in mir – ein schmerzliches Bedürfnis, ihn zu beschützen, ihm Halt zu gebe

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