Kael ließ meine Hand nicht los, als wir am Rand der Höhle standen und in den Himmel blickten, der nicht mehr wie unser eigener aussah. Der Wind heulte jetzt lauter und umkreiste uns, als kenne er unsere Namen. „Isla“, flüsterte Kael, sein Griff um meine Hand verstärkte sich leicht. „Etwas dringt durch. Kannst du es spüren?“ Ich konnte es. Nicht nur auf meiner Haut, sondern in meinem Blut. Es war uralt und kalt, eine Präsenz, die nicht in diese Welt gehörte – und doch rief sie nach mir, als kenne sie mich. Als erinnere sie sich an mich. Die Flügel auf meinem Rücken zitterten. „Es ist nicht nur der Himmel“, sagte ich leise. „Es bin ich. Ich … ich habe es gerufen.“ Kael wandte sich mir zu, Schmerz in seinen Augen. „Du hast nicht darum gebeten.“ „Nein“, flüsterte ich, „aber es hat trotz

