Das Tor von Crimeson-1d

858 Words

Ich hielt Isla in meinen Armen, ihr Körper zitterte wie ein Blatt im Winterwind. Das Licht des Purpurnen Tores pulsierte in Wellen über ihr Gesicht und warf wechselnde Schatten auf ihre Züge. Ihre Lippen öffneten sich, doch kein Wort kam heraus. Nur Atem – zittrig, zerbrechlich, fast gebrochen. „Ich bin hier“, flüsterte ich in ihr Haar, obwohl ich nicht wusste, für wen ich es sagte. Für sie … oder für mich selbst. Der Riss in der Mitte ihres Siegels hatte sich nicht geschlossen. Und das ängstigte mich. Ihre Finger krallten sich in mein Hemd, als könnte ich verschwinden, wenn sie losließ. „Kael … was, wenn dieses *Ding* keine Vision war? Was, wenn es schon in mir ist?“ Ich trat zurück, gerade so weit, dass ich ihr in die Augen sehen konnte. „Nein“, sagte ich. „Was in dir ist … ist Mac

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