Die Kälte drang mir in die Haut, doch Islas Wärme, die sich an mich schmiegte, war ein Flächenbrand, dem ich nicht entkommen konnte. Ihr Atem ging flach, und ich spürte, wie der Kampfgeist aus ihrem Körper wich, doch ihre Augen – diese wilden, unnachgiebigen Augen – brannten noch immer vor Trotz. „Ich werde dich nicht verlieren“, flüsterte ich und drückte sie fester an mich, als die Nacht uns ganz verschlang. Sie schüttelte leicht den Kopf, ihre Lippen öffneten sich zu einem schwachen Lächeln. „Das musst du auch nicht … aber das Kind …“ Ihre Stimme brach. „Du musst sie beschützen. Um jeden Preis.“ Eine Welle der Wut und Verzweiflung traf mich wie ein Donnerschlag. „Ich schwöre es. Ich werde euch beide mit allem beschützen.“ Ihre Finger fanden mein Kinn, zitternd, aber fest. „Kael … hör

