--- Der Traum hing mir wie Rauch an, selbst nachdem ich erwacht war. Mein Körper war schweißgebadet, doch in mir brannte ein schwaches, tiefes Feuer. Kael saß neben mir, oberkörperfrei, sein Haar vom Schlaf zerzaust, seine Augen schwer vor Sorge. „Du sagtest, die Flamme hätte wieder zu dir gesprochen?“, fragte er sanft und strich mir die feuchten Haare von der Stirn. Ich nickte. „Nicht mit Worten. Mit Gefühlen. Schmerz. Verlust. Eine Warnung … etwas kommt noch, Kael. Der Zehnte war nicht das Ende.“ Sein Kiefer spannte sich an. „Du hast genug gegeben, Isla. Wenn etwas mehr von dir will, muss es es über mich nehmen.“ Seine Beschützerinstinkte wärmten und schmerzten mich zugleich. „Du verstehst es nicht“, flüsterte ich. „Ich bin es, Kael. Ich bin es, die sich verändert. Das Feuer hat mi

