Der Nachthimmel ist klar, als wir zur Mitte der Gruppe gehen. Der Mond nimmt ab, doch sein Licht ist noch immer strahlend – seine Oberfläche hellweiß. Mama sagt, ein weißer Mond spornt uns an, voranzukommen, während ein gelber Mond uns an die Vergangenheit erinnert. Blaue Monde bringen Glück, und Blutmonde – nun ja, sie sagte, der Tod sei unter einem roten Mond unter uns. Anscheinend starb ihre Mutter während eines Blutmondes. Wenn der Mond klein ist, ist die Göttin fern; sie prüft unseren Glauben. Wenn der Mond groß ist – mein Lieblingsmond –, schenkt die Göttin uns viele Segnungen. Heute Nacht erscheint der Mond weder nah noch fern; er ist einfach da. Ich glaube, die Göttin beobachtet uns nur. „Dort!“, ruft Elise und zeigt nach vorn. „Dort ist das Licht.“ Durch die

