Das Wort entfuhr Islas Lippen wie ein Gebet … oder ein Fluch. „Vater …“ Ich drehte mich zu ihr um. Ihr ganzer Körper war wie erstarrt, ihr Atem stockte zwischen Angst und Ungläubigkeit. Ihre silbern leuchtenden Augen erloschen, als wüsste sie nicht, ob sie träumte – oder sich an etwas erinnerte, das zu alt war, um zu überleben. Der Geisterwolf trat vor. Ein Geweih krönte seinen Kopf, seltsam und unnatürlich. Seine Pfoten hinterließen keine Spuren im Boden. Und diese leuchtenden Augen … sie fixierten sie mit etwas Tieferem als bloßer Erkenntnis. Besessenheit. Ich stellte mich vor sie. Er zuckte nicht zusammen. Er knurrte nicht. Er … beobachtete sie nur. „Isla“, sagte ich leise, „wer ist das?“ Sie antwortete zunächst nicht. Langsam trat sie neben mich, ihre Hand umklammerte meine

