Das Licht der Rune flackerte noch immer und tauchte Isla in ein blasses, entrücktes Licht. Sie stand still da, regungslos, als lauschte sie etwas, das ich nicht hören konnte. Ich beobachtete sie. Nicht nur, weil ich sie liebte. Sondern weil ich nicht wusste, wer sie werden würde. Ihre Schultern hoben und senkten sich langsam mit jedem Atemzug, doch irgendetwas war anders an ihr – als stünde sie zwischen zwei Welten. Mensch. Wolf. Und etwas Älteres. Etwas Heiliges. Ich trat näher, einen Augenblick zögernd. „Isla“, sagte ich sanft, „komm zurück zu mir.“ Sie blinzelte, einmal, zweimal … und drehte sich schließlich zu mir um. „Ich bin hier“, flüsterte sie mit zitternder Stimme. „Aber er ist jetzt näher. Ich spüre ihn … wie Finger, die meinen Nacken streifen.“ Ich unterdrückte den Scha

