Islas wahre Gestalt-1b

1313 Words

Der Wind trug den Duft von Asche und Schnee herüber. Etwas Unnatürliches. Islas Hand lag noch immer in meiner, doch sie zitterte – nicht vor Angst, sondern weil sie etwas Wildes unter ihrer Haut zurückhielt. Das Rudel stand verstreut hinter uns, hin- und hergerissen zwischen Ehrfurcht und Verwirrung. Sie wussten nicht, ob sie sich verbeugen oder fliehen sollten. Ehrlich gesagt, ich auch nicht. Aber eines wusste ich: Ich durfte sie nicht verlieren. Nicht schon wieder. „Ich fühle mich nicht mehr wie ich selbst“, flüsterte sie und suchte meinen Blick. „Du fühlst dich wie etwas anderes“, sagte ich. „Etwas Furchterregendes … aber Schönes.“ Ihre Lippen öffneten sich, und ihr stockte der Atem. „Kael, was, wenn ich mich davon nicht erholen kann? Was, wenn dieses – Ding in mir – die Kontrolle

Free reading for new users
Scan code to download app
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Writer
  • chap_listContents
  • likeADD