Die Stille zwischen uns war dicht und schwer wie Nebel, der sich durch die Bäume quälte. Kaels Hände lagen fest auf meinem Gesicht, doch ich spürte das Zittern unter seiner Berührung – Angst, die ihn quälte, genau wie mich. Ich wollte seinem Versprechen glauben, aber mein Herz pochte vor Zweifel. „Isla“, sagte er leise, seine Stimme kaum hörbar. „Wir finden einen Weg. Ich schwöre es.“ Ich nickte, obwohl sich der Knoten in meinem Magen noch verstärkte. Die dunkle Wasseroberfläche verfolgte mich. Mein Spiegelbild – mein Selbst – war verschwunden. Was bedeutete das? Entglitt ich bereits? Löschte mich der Fluch Stück für Stück aus, zuerst meine Seele? Kael stand auf und zog mich sanft hoch. „Wir können nicht hierbleiben. Das Rudel braucht uns.“ Ich blickte hinaus in den dichten Wald, desse

