Der Wind heulte unaufhörlich. Er peitschte durch die Bäume, als hätte er Zähne, riss an Ästen, biss in unsere Haut. Doch die Kälte erschütterte mich nicht. Was mich erschütterte … war die Stimme. Meine Stimme – verzerrt, schwerer, in Schatten getaucht. „Ich habe schon gewonnen“, hatte sie gesagt. Und die Götter steh mir bei … ich glaubte es. Isla packte mein Handgelenk. „Kael. Hör nicht auf ihn.“ Aber wie hätte ich es nicht tun sollen? Dieses Grinsen in den Wolken. Dieses Funkeln in seinen Augen. Es war nicht nur eine Vision. Das war *ich*. Nicht nur eine zukünftige Version … sondern eine mögliche. Ein Spiegel, der mir all das vorhielt, was ich verdrängt hatte – Wut, Trauer, Hunger, Macht. Ich hatte so sehr versucht, gut zu sein. Doch Güte fiel mir nie leicht. Er sah aus, als hätt

