Selena verschränkte die Arme und starrte Adrian finster an. „Bring mich nach Hause.“ Adrian lehnte sich an den Wagen zurück und musterte ihr Gesicht. „Nein.“ Sie ballte die Fäuste, um nicht zu zittern. „Adrian, ich habe keine Lust darauf. Ich will nach Hause. Jetzt.“ Er biss die Zähne zusammen, doch nach einer langen Pause seufzte er. „Na gut.“ Ohne ein weiteres Wort öffnete er ihr die Autotür. Sie glitt hinein, die Arme immer noch verschränkt, ihr Herz raste noch von der Begegnung zuvor. Adrian stieg ein, startete den Motor und fuhr schweigend. Selena warf ihm einen Blick zu. Er umklammerte das Lenkrad fest, seine Knöchel waren weiß. Er war sauer. Nein, mehr als sauer. Aber es war ihr egal. Sie wollte nur noch weg. Sie fragte sich, wie viele dieser Kämpfe sie noch ertragen musste.

