Kapitel 88

1245 Words

Selena lag im Bett, doch der Schlaf wollte nicht kommen. Der Angriff, Isabelles Verschwinden, Adrians frustrierend überfürsorgliche Haltung – all das wirbelte in ihrem Kopf herum, ein chaotisches Durcheinander aus Sorge und Wut. Sie starrte an die Decke, deren kunstvolle Muster im Dämmerlicht verschwammen. Sie fühlte sich unruhig, gefangen. Ein leises Klopfen an der Tür unterbrach ihre Gedanken. „Herein“, sagte sie mit etwas rauer Stimme. Valerie lugte mit besorgtem Gesichtsausdruck herein. Sie trug ihr übliches übergroßes T-Shirt und eine Jogginghose, ihre Haare waren zerzaust. „Kannst du nicht schlafen?“, fragte Valerie, tapste zur Bettkante und setzte sich. Selena schüttelte den Kopf. „Zu viel los.“ Valerie nickte verständnisvoll. „Ja, erzähl mir davon. Isabelles Verschwinden … es

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