KAPITEL 31

1575 Words

Das Büro war still. Alle anderen waren schon nach Hause gegangen, doch sie blieb zurück, saß allein an ihrem Schreibtisch und arbeitete an Entwürfen, die niemand verlangt hatte. Ihre Hände schmerzten, aber sie machte weiter, fest entschlossen, ihren Geist von dem Chaos fernzuhalten, das ihr Leben geworden war. „Ma’am, es wird spät“, sagte Matteo und blickte auf seine Uhr. „Wir müssen jetzt gehen. Sir wird sich sorgen.“ Sie rollte mit den Augen. Sorgen? Ja, klar. Die ständige Präsenz ihrer Leibwächter nervte sie bis zum Äußersten. Wer brachte schon vier Wächter mit zur Arbeit? Sie sprachen kaum mit ihr, standen wie Statuen herum und murmelten ständig „Ma’am“, als wäre das das Einzige, was sie sagen konnten. Matteo war der Schlimmste. Er benahm sich, als hätte sie ihn persönlich beleidi

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