Der Herbst kehrte in diesem Jahr mit einer Farbenpracht zurück, die das Nordreich in Flammen zu setzen schien. Die Blätter der silbernen Bäume glühten in tiefem Gold, in brennendem Kupfer und in einem Violett, das an die Adern des Himmels erinnerte. Die Früchte hingen schwerer als je zuvor, ihre Schalen so dunkelblau, dass sie fast schwarz wirkten, doch wenn das Licht sie traf, blitzte ein inneres Leuchten auf wie ferne Sterne. Der Wind trug den Duft von reifem Obst, von warmer Erde und von etwas Neuem, das niemand benennen konnte, etwas, das nach Leben roch, nach Verheißung und nach der stillen Kraft einer werdenden Seele. Jasmine spürte die Veränderung zuerst in ihrem eigenen Körper. Ihre Brüste waren voller geworden, empfindlicher, die Spitzen dunkel und aufgerichtet selbst bei der lei

