Avas Perspektive Vor mir ging ein Krieger mit langen, selbstbewussten Schritten. Seine Rüstung fing das Mondlicht ein und glänzte, als würde sie zu ihm gehören—als hätte der Palast ihn selbst ausgewählt. Ich verengte die Augen und beschleunigte meinen Schritt. „Hey, du—bleib stehen“, sagte ich, meine Stimme scharf. Der Krieger verlangsamte sich, dann blieb er ganz stehen. Langsam drehte er sich um, als hätte er alle Zeit der Welt. Als er mich sah, breitete sich ein breites Lächeln auf seinem Gesicht aus. Es war sorglos, fast spöttisch. Doch als seine Augen meine vollständig trafen, verschwand das Lächeln. „Du bist eine großartige Kriegerin geworden“, sagte er. Sein Ton war ruhig, zu ruhig. „Aber ich glaube nicht, dass es für immer so bleiben wird.“ Seine Worte trafen mich härter, al

