Kapitel Einunddreißig

1307 Words

Marios Perspektive „Kennst du jemanden, der ihm das angetan haben könnte?“, fragte ich den Krieger, der vor mir stand. Die Luft um uns herum fühlte sich schwer an. Der Palasthof war zu still. Selbst der Wind schien Angst zu haben, sich zu bewegen. Der Krieger antwortete mir nicht sofort. Er sah sich zuerst um, als hätte er Angst, jemand könnte zuhören. Sein Kiefer spannte sich an. Seine Augen wirkten müde. „Ich weiß nichts“, sagte er leise. Seine Stimme klang vorsichtig. Zu vorsichtig. Er machte einen langsamen Schritt auf mich zu. Dann noch einen. Als er wieder sprach, war seine Stimme noch leiser. „Aber eines sage ich dir“, flüsterte er. „Sei vorsichtig. Dieser Ort ist für dich nicht sicher.“ Mein Herz schlug hart in meiner Brust. Das waren fast dieselben Worte, die der dicke K

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