Kapitel Sechzehn

1102 Words

Mario Perspektive Ich verließ das Haus, ohne es jemandem zu sagen. Die Luft draußen fühlte sich kalt und sauber an. Der Wald stand still um mich herum, hohe Bäume beobachteten mich, als könnten sie meine Gedanken sehen. Ich holte tief Luft und ging weiter. Ich blickte nicht zurück. Je tiefer ich in den Wald ging, desto leiser wurde alles. Keine Wachen. Keine Diener. Keine Stimmen, die meinen Namen riefen. Zum ersten Mal seit langer Zeit hatte ich das Gefühl, wieder atmen zu können. Dieser Wald war nicht mein Wald. Er gehörte nicht zu meinem Rudel. Die Wege waren fremd, und der Geruch des Landes fühlte sich unter meinen Füßen anders an. Das war gut. Hier kannte mich niemand. Selbst wenn sie mich sahen, würden sie mich nicht erkennen. Ich hatte die Hälfte meines Gesichts mit einer dunkl

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