Kapitel 1: Der Notausgang
Sophia Hart
Mein Handy vibrierte in meiner Hand, das kalte blaue Licht des Bildschirms traf mich wie eine Ohrfeige in der eisigen Dezemberluft. Ich lehnte an der rauen Betonwand des Feuertreppenabsatzes, versuchte zu atmen, versuchte, nicht zusammenzubrechen. Ich las die Nachricht erneut, mein Magen zog sich mit jedem Wort enger zusammen.
Letzte Mahnung: Ausstehender Betrag von 870.450 $. Die Zahlung muss bis Ende dieser Woche eingegangen sein, sonst wird ein Haftbefehl gegen Ihren Vater erlassen. Weitere rechtliche Schritte folgen.
Tränen stachen in meine Augen. Die Krankenhausrechnungen meiner Mutter ertränkten uns bereits, und jetzt drohten die Spielschulden meines Vaters, uns alle unter Wasser zu ziehen.
Wo sollte ich anfangen, wenn ich dieses Geld nicht habe und auch keinen reichen Verwandten, der mir helfen könnte, oder jemanden, den ich um Hilfe anrufen könnte?
Drinnen im Ballsaal war die Weihnachtsgala in vollem Gange – Lachen, Musik, klirrende Champagnergläser – aber hier draußen fühlte es sich an wie ein anderes Universum. Ich war bereits zwölf Minuten weg. Zu lange. Ich wusste, dass ich mich zusammenreißen und zurückgehen musste, bevor jemand es bemerkte.
Die schwere Metalltür knarrte hinter mir auf.
„Miss Hart“, Ethans Blackwells tiefe, befehlende Stimme durchschnitt die Nacht. Ich zuckte zusammen und ließ beinahe mein Handy fallen, als ich mich umdrehte. Da stand er – mein Boss, groß und imposant in seinem perfekt sitzenden schwarzen Smoking, seine scharfen grauen Augen auf mich gerichtet, als wäre ich nur ein weiterer Punkt auf seiner Agenda.
„Mr. Blackwell“, sagte ich schnell und schob das Handy in meine Clutch. „Ich war nur—“
„Zwölf Minuten“, unterbrach er und trat vollständig auf den Absatz. Die Tür schlug hinter ihm zu und schloss uns in der kalten Stille ein. „Die Gala dient dem Networking, nicht dem Verstecken auf der Feuertreppe. Warum haben Sie die Show verlassen?“
Ich schluckte schwer und glättete die Vorderseite meines schlichten schwarzen Cocktailkleides. „Ich… brauchte frische Luft. Es wurde stickig drinnen.“
Er starrte mich einen langen Moment an, dieser unlesbare Ausdruck in seinem Gesicht. Ethan Blackwell war immer so – gleichgültig, distanziert, der rücksichtslose Milliardärs-CEO, der sich von nichts erschüttern ließ. Doch heute Nacht fühlte sich etwas anders an. Er trat näher, sein teures Kölnischwasser hüllte mich ein.
„Frische Luft“, wiederholte er, seine Stimme tief. Sein Blick fiel auf meine Lippen und senkte sich dann langsam. Bevor ich etwas anderes sagen konnte, schloss er den Abstand in einem Schritt.
Seine Hand glitt um meine Taille und riss mich nach vorne, bis unsere Körper aneinanderpressten. Mein Atem stockte.
„Mr. Blackwell—Ethan—“
„Also?“ murmelte er an meinem Ohr. „Du magst mich nicht einmal.“
Ich brauchte die frische Luft, weil es ein familiärer Notfall war und ich dort sein musste.
Da du unter mir arbeitest, ist dein Problem mein Problem.
Ich war schockiert von dem, was er sagte – zumindest wusste ich jetzt, dass ich nicht allein war.
Dann küsste er mich – hart, fordernd, als würde er mich besitzen. Sein Mund nahm den meinen mit rohem Hunger in Besitz. Ich wusste, dass ich ihn wegstoßen sollte, aber mein Körper verriet mich. Hitze flutete durch mich, während ich seinen Jackett packte und in den Kuss schmolz.
Er löste sich nur, um seine Lippen meinen Hals hinuntergleiten zu lassen. Eine seiner großen Hände umfasste kühn meine Brust durch das Kleid, sein Daumen strich über meinen Nippel, bis er sich unter seiner Berührung verhärtete. Ich wimmerte, Scham und Verlangen verdrehten sich ineinander, als ich spürte, wie ich feucht wurde – peinlich durchtränkt für ihn.
Ich schämte mich irgendwie – jemand, den ich nicht mochte – wie konnte es sein, dass ich für ihn fiel und so leicht feucht wurde?
„Fuck“, knurrte er. „Ich will dich. Ich brauche dich. Ich will dich ruinieren.“
Er drehte mich um und presste mich gegen die kalte Betonwand. Mein Kleid wurde grob über meine Hüften hochgeschoben, bevor ich überhaupt denken konnte. Ich hörte das Reißen einer Kondomverpackung, seinen Reißverschluss, und dann— Er stieß in einem brutalen Stoß in mich hinein. Ich schrie auf bei der Dehnung. Er war so groß, so d**k, und das Kondom riss fast sofort, als meine enge Muschi sich um ihn zusammenzog. Er hörte nicht auf. Stattdessen packte er meine Hüften fester und fickte mich hart und tief gegen die Wand, jeder kraftvolle Stoß hämmerte in mich hinein. Die nassen, obszönen Geräusche unserer Körper hallten in der Nachtluft wider. Seine Hand griff um mich herum und rieb über meine geschwollene Klitoris, und ich kam heftig, biss mir auf die Lippe, um nicht zu schreien, während meine Wände um seinen nackten Schwanz pulsierten.
Wolltest du, dass ich aufhöre oder weitermache?
Ich sagte nichts; es war, als wäre meine Stimme geraubt worden. Ich sah ihn nur an und genoss das Vergnügen, das er mir gab. Was für ein Momentum, sagte ich zu mir selbst.
Ethan folgte direkt danach mit einem tiefen Stöhnen, vergrub sich tief und ergoss sich in mir.
Für ein paar Sekunden gab es nur unser keuchendes Atmen.
Er fühlte sich schwach an, als er seinen Körper an meinen gepresst ruhen ließ, mit seinem Schwanz immer noch in meiner Muschi. Er sah mir in die Augen, ohne etwas zu sagen.
Er zog heraus, richtete seine Kleidung, als wäre nichts geschehen, und wandte sich zur Tür. Ich stand dort zitternd, sein Sperma begann bereits an meinem Oberschenkel herunterzutropfen.
„Genießen Sie Ihr Weihnachtswochenende, Miss Hart“, sagte er kühl, ohne sich umzudrehen. „Fangen Sie Anfang nächster Woche wieder früh an. Wir haben viel Arbeit vor uns.“
„Ethan, warte—ich muss—“
Aber er war bereits weg, die Tür schwang hinter ihm zu. Er ließ mich dort auf der Feuertreppe zurück, Kleid zerzaust, Beine zitternd, Herz rasend, mit dem Gewicht von allem, das auf mich niederkrachte.
Ich setzte mich auf den Beton mit meinem Kleid und dachte darüber nach, was ich getan hatte – das ist meine schlimmste Nacht ever mit meinem Milliardärs-Boss. Wird er mich rausschmeißen? Mit welchen Augen wird er mich ansehen? Viele Gedanken gingen mir durch den Kopf.
Eine Woche später kaufte ich Schwangerschaftstests.
Vier weitere, um zu bestätigen, ob es wahr war oder nicht.
Scheiße! Was zur Hölle habe ich getan?