sieben

1325 Words

Die Tage vergingen, und Alexander erkannte sich selbst kaum wieder. Sein einst makelloses Zuhause war zu einem Spiegel seiner inneren Verzweiflung geworden. Die Vorhänge waren zugezogen, das Geschirr stapelte sich im Spülbecken, und überall lag Wäsche herum. Das Licht, das sein Haus früher erfüllt hatte, war verschwunden und durch eine erdrückende Dunkelheit ersetzt worden, die an jedem Raum haftete. Er hatte aufgehört zu zählen, wie viele Tage seit Isabellas Verschwinden vergangen waren – seit seine Welt in sich zusammengebrochen war. Cassandra war eingesprungen. Sie hatte sofort das Kommando übernommen, das Haus geputzt, Mahlzeiten gekocht und dafür gesorgt, dass Alexander nicht völlig verkümmerte. So sehr Alexander ihre Anwesenheit auch schätzte, er konnte das nagende Schuldgefühl nich

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