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Nach der Zurückweisung: Die geschiedene Luna wird zur berühmten Ärztin

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„Was kannst du nicht mehr machen, Dominic?“

Ich spürte, wie mein Herz schneller schlug und meine Kehle trocken wurde. 

„Das mit uns“, antwortete er. „Unsere Ehe. Ich will das alles nicht mehr, Hailey!“  

Meine Welt geriet ins Stocken. 

Er schluckte und schloss die Augen. Dann öffnete er sie wieder und sah mich direkt an. 

„Ich will die Scheidung. Wir müssen unsere Bindung lösen. Ich kann nicht weiter mit dir verheiratet sein, Hailey.“ 

Und genau in diesem Moment blieb meine ganze Welt stehen. 

***

In den drei Jahren ihrer Ehe hatte Dominic Hailey nie gesagt, dass er sie liebte. Er hatte auch nie an ihre Jahrestage oder Geburtstage gedacht. 

An ihrem dritten Hochzeitstag erfuhr sie, dass sie schwanger war. Sie entschied sich, ihm die Nachricht auf eine besondere Weise zu überbringen. Doch er hatte eine andere Überraschung für sie. Eine, die sie zutiefst erschütterte. 

Er wollte die Scheidung. 

Seine längst verlorene Liebe war zurück und er war bereit, drei Jahre Ehe wegzuwerfen, als wäre es gar nichts. Geschieden, abgelehnt und schwanger verließ sie ihr Rudel mit gebrochenem Herzen. Fünf Jahre später war sie nun eine berühmte Ärztin geworden und lebte mit ihrem fünfjährigen Sohn zusammen.

Aber das Schicksal hatte andere Pläne, als sie zurück in das Land versetzt wurde, aus dem sie damals geflohen war. Und das Schlimmste daran war, dass sie in das Rudelkrankenhaus ihres Ex-Mannes versetzt wurde. An einen Ort, der ihr nichts als Elend gebracht hatte. Würde sie es schaffen, ihr Herz wieder zu öffnen, oder würden Verrat und Rache sie zugrunde richten?

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Kapitel 1
Haileys Perspektive Heute war mein dritter Hochzeitstag. Ich summte vor Freude, während ich den Esstisch mit verschiedenen Gerichten, seinen Lieblingsgerichten, deckte. Er liebte mein selbstgekochtes Essen und ich liebte es, für ihn zu kochen. Er war mein Ein und Alles. Die Liebe meines Lebens. Ich trat zurück, um den Tisch zu betrachten, und nickte zufrieden. Dann warf ich einen Blick auf die Wanduhr. 22:45 Uhr. Er war bereits fünfundvierzig Minuten zu spät, aber ich zuckte mit den Schultern. Er steckt wahrscheinlich im Verkehr fest oder so. Ich ging zurück in unser Schlafzimmer und setzte meine Vorbereitungen fort. Ich öffnete meinen Kleiderschrank und holte ein rotes, sexy Kleid heraus. Ich zog schnell meine Freizeitkleidung aus und schlüpfte in das Kleid. Ich betrachtete mich im Spiegel und war sehr zufrieden. Ich schminkte mich und fand, dass ich wirklich wunderschön aussah. Ich hatte unser Schlafzimmer und unser Bett, bereits mit roten Rosenblättern dekoriert. Ich zündete seine Lieblingsduftkerzen an und spielte seine Lieblingslieder ab. Ich hatte alles vorbereitet. Alles war an seinem Platz und er sollte jeden Moment ankommen. Ich holte die Geschenkbox heraus, die ich für ihn gekauft hatte, und stellte sie auf den Couchtisch. Dann setzte ich mich und wartete. Ich könnte die kurze Zeit, die ich mit ihm hätte, auch nutzen, um wirklich mit ihm zu reden. Um zu erfahren, was alles mit ihm los war und warum er in letzter Zeit so distanziert war. Dominic war schon immer ein etwas gleichgültiger Mann gewesen. Wir waren nur zwei Monate zusammen gewesen, als er mir schon einen Antrag gemacht hatte. Ich war ziemlich überrascht gewesen, aber ich war damals verliebt und glücklich. Er hatte es wahrscheinlich nicht erwarten können, mich ganz für sich zu haben. Wir hatten dann geheiratet und waren jetzt seit drei Jahren verheiratet. Das erste Jahr war voller Glück und Freude. Aber danach begannen die Dinge etwas abzukühlen. Es war, als ob er aufgehört hätte, mich zu lieben. Ich hatte versucht, ihn danach zu fragen, aber er gab mir immer nur Ausreden. Es brach mir jedes Mal das Herz, wenn ich sah, wie kalt er war. Ich wusste nicht, was passiert war. Er war nie ein wirklich liebevoller Mann gewesen, seit ich ihn getroffen hatte. Aber er war zumindest warmherzig und fürsorglich gewesen. Mittlerweile war es noch viel schlimmer. Er hatte sich in unserem ersten Ehejahr noch nicht geändert. Aber danach änderten sich die Dinge plötzlich. Ich hatte ihn mehrmals gefragt, ob er unglücklich in unserer Ehe war oder ob er mich nicht mehr liebte. Aber er küsste immer nur meine Stirn und versicherte mir, dass alles in Ordnung war. Aber das stimmte nicht. Ich konnte seine Kälte spüren. Ich fühlte, dass er mich nicht mehr wollte. Ich hatte deswegen schon mehrfach geweint. Ich wusste einfach nicht, was mit uns geschehen war. Wir hatten früher jeden Tag miteinander geredet. Er wollte immer gemeinsam zu Abend essen und Zeit mit mir verbringen. Jetzt verbrachte er immer weniger Zeit zu Hause und war sehr beschäftigt. Und wenn wir mal etwas Zeit gemeinsam verbrachten, drehte sich das Gespräch entweder um mich, sein Geschäft oder etwas anderes. Wir hatten schon lange nicht mehr über unsere Ehe und unsere Gefühle gesprochen. Ich vermisste das wirklich. Ich vermisste auch ihn. Die Seite, die mir nur ein kleines bisschen seiner Aufmerksamkeit schenkte. Ich wollte mehr. Ich wollte endlich von ihm hören, dass er mich ebenfalls liebte. Denn diese Worte hatte er bis heute nicht erwidert. Ich war nicht die perfekte Frau und er war auch nicht der perfekte Mann. Wir beide hatten unsere eigenen Fehler und Unvollkommenheiten. Ich brauchte aber auch keinen perfekten Mann. Ich wollte nur einen, der bereit war, mit mir durch d**k und dünn zu gehen. Ich vermisste den alten Dominic. Den Dominic, in den ich mich verliebt hatte. Ich liebte ihn immer noch und konnte den Gedanken nicht ertragen, ihn zu verlieren. Er war alles, was ich hatte. Mein Leben, meine Welt. Vielleicht wäre die gute Nachricht, die ich für ihn hatte, die Rettung unserer Ehe. Ich war schwanger, im ersten Monat. Ich hatte es vor zwei Tagen erfahren und war so glücklich. Ich hatte vor, es ihm heute zu sagen. Ich hatte ein gutes Gefühl, dass er begeistert sein würde. Er hatte schon immer Kinder gewollt. Wir hatten auch versucht, ein Kind zu bekommen, aber es hatte leider nicht geklappt. Als ich das erste Mal schwanger geworden war, war ich so glücklich gewesen. Aber ich hatte das Baby dann verloren. Ich hatte danach Fruchtbarkeitsmedikamente aus der ganzen Welt eingenommen, nur um den Kinderwunsch meines Mannes zu erfüllen. Aber alles war ohne Erfolg geblieben. Ein Experte in der Schweiz hatte dann diagnostiziert, dass das Problem bei mir lag. Er hatte gesagt, es läge an einer Erkrankung, die ich hatte. Sie nannte sich: „Polyzystisches Ovarialsyndrom“. Ich war traurig gewesen und hatte mich nutzlos und gebrochen gefühlt. Aber ich hatte es trotzdem immer weiter versucht. Dominic hatte mich nie unter Druck gesetzt, weil ich ihm keine Kinder schenken konnte. Aber ich wusste immer, dass er frustriert war. Seine unausgesprochenen Worte hingen immer in der Luft. Er dachte, dass ich mich einfach nicht genug anstrengte. Der Experte hatte mir damals ebenfalls gesagt, dass die Chancen, dass ich jemals schwanger werde würde, äußerst gering wären. Aber ich hatte weitergekämpft. Für ihn. Er wusste nicht, dass ich eine Erkrankung hatte, die es mir fast unmöglich machte, schwanger zu werden. Ich hatte es ihm nicht gesagt, weil ich ihn nicht beunruhigen wollte. Ich hatte die Medikamente in den letzten zweieinhalb Jahren weiter eingenommen und schließlich hatte sich meine Hartnäckigkeit ausgezahlt. Der Tag, auf den ich so lange gehofft hatte, war endlich gekommen. Ich würde ihm endlich ein Kind schenken. Das Geräusch der sich öffnenden Haustür riss mich aus meinen Gedanken. Er war endlich hier! Ich stand vom Sofa auf und ging in den Flur. Mein Herz pochte und ich lächelte breit. Ich war nervös und aufgeregt. Was, wenn er nicht begeistert wäre? Aber ich konnte nicht länger warten. Ich musste es ihm jetzt sagen. Ich stand im Flur und atmete tief durch. Dann drehte ich mich um und sah ihn an. „Hey, Schatz!“, sagte ich sanft und lächelte ihn an. „Hi!“ Seine Stimme war flach und seine Augen waren kalt. Ich schluckte. „Du bist spät dran“, sagte ich und ging auf ihn zu. „Ich weiß.“ Seine Antwort war knapp und kalt. Ich begann, mich unwohl zu fühlen. Da war etwas an der Art, wie er aussah und wie er sprach. Etwas stimmte nicht. „Schatz, ist alles in Ordnung?“, fragte ich ihn sanft und sah ihm in die Augen. Er vermied meinen Blick und zog seine Jacke aus. „Schatz ...“ „Ich muss mit dir reden, Hailey. Komm!“, sagte er und ging an mir vorbei. „Ähm, okay. Warte, Dominic! Lass mich dir erstmal etwas zu trinken holen!“ „Nein! Komm einfach mit!“ Er wartete nicht auf meine Antwort, während er den Flur entlangging. Ich folgte ihm schluckend. Warum sah er plötzlich so aus, als wollte er über etwas Ernstes sprechen? Er betrat das Wohnzimmer und sah sich um. „Was ist der Anlass?“ „Was?“ „Was ist der Anlass für das alles hier, Hailey?“ Ich starrte ihn an und mein Herz schlug so schnell. „Heute ist unser Hochzeitstag, Dominic“, sagte ich und zum dritten Mal in drei Jahren verließen die Worte meinen Mund. Er antwortete nicht und starrte mich an. Natürlich erinnerte er sich nicht daran. „Wie kannst du unseren Hochzeitstag vergessen, Dominic?“ „Ich habe nur gefragt, Hailey. Sei nicht albern“, antwortete er. Ich war schockiert. Dominic war nie ein perfekter Mann gewesen. Er hatte seine Fehler und Unvollkommenheiten. Aber hat mich nie herabgesetzt oder mich mich wertlos fühlen lassen. Das war das erste Mal. Ich schluckte und blinzelte. „Okay“, sagte ich. „Setz dich, Hailey!“ „Ja, lass uns reden, Liebling!“, sagte ich und versuchte, nach seinen Händen zu greifen. Aber er wich von mir zurück. „Setz dich einfach, Hailey!“ Seine Stimme war streng und fest und seine Augen kalt. „Okay.“ Ich schluckte, setzte mich auf die Couch und fühlte mich ängstlich. Er setzte sich auf den Sessel gegenüber von mir und seufzte. „Hailey ...“ „Dominic, hör zu! Ich habe dir etwas Wichtiges zu sagen.“ „Unterbrich mich bitte nicht!“ „Entschuldigung“, flüsterte ich. „Das wird sehr schnell gehen. Es tut mir leid, Hailey. Aber ich kann das nicht mehr machen.“ Ich starrte ihn an. „Was denn, Dominic?“ Er antwortete nicht. „Was kannst du nicht mehr machen, Dominic?“ Ich spürte, wie mein Herz schneller schlug und meine Kehle trocken wurde. „Das mit uns“, antwortete er. „Unsere Ehe. Ich will das alles nicht mehr, Hailey!“ Meine Welt geriet ins Stocken. Er schluckte und schloss die Augen. Dann öffnete er sie wieder und sah mich direkt an. „Ich will die Scheidung. Wir müssen unsere Bindung lösen. Ich kann nicht weiter mit dir verheiratet sein, Hailey.“ Und genau in diesem Moment blieb meine ganze Welt stehen.

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