Kapitel 30-1

2678 Words

30 Nora Julian blickt mich an, und sein Gesichtsausdruck unter den Bandagen bleibt auch nach meinem Geständnis unverändert. Ich möchte wegschauen, aber ich kann nicht. Seine Hand an meinem Kinn zwingt mich dazu, seinen Blick zu erwidern, während ich ihm das furchtbare Geheimnis anvertraue, welches mich seit unserer Rettung innerlich auffrisst. Da er nicht reagiert, denke ich, dass er nicht richtig versteht, was ich ihm gerade sagen möchte. »Ich habe ihn getötet, Julian«, wiederhole ich, da ich will, dass er mich versteht, weil er mich gezwungen hat, darüber zu reden. »Ich habe Majid kaltblütig umgebracht. Als er den Raum betrat, wusste ich, dass ich es tun wollte, und deshalb habe ich es getan. Ich habe ihm die Waffe aus der Hand geschossen – und als er unbewaffnet war, habe ich ihn er

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