Kapitel 30-2

411 Words

An diesem Abend schlafe ich in Julians Bett, nicht in meinem. Die Ärzte waren damit einverstanden, nachdem sie mir eingeschärft hatten, nicht an seine Rippen oder sein Gesicht zu kommen. Ich liege an seiner rechten Seite und habe meinen Kopf auf seiner unverletzten Schulter abgelegt. Ich sollte schlafen, aber das tue ich nicht. Mein Kopf dröhnt wie ein Bienenstock. Eine Million Gedanken drehen sich in meinem Kopf, meine Gefühle reichen von Freude bis Traurigkeit. Wir sind beide am Leben und mehr oder weniger intakt. Wir sind wieder zusammen und haben trotz allem überlebt. Ich zweifele nicht mehr daran, dass wir auf irgendeine kranke Art zusammengehören. Ob es gut ist oder schlecht, wir passen jetzt perfekt zueinander. Unsere verkorksten und verletzten Teile fügen sich zusammen wie ein Pu

Free reading for new users
Scan code to download app
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Writer
  • chap_listContents
  • likeADD