Kapitel 15: Blutlinien und Verrat

1329 Words

Caius’ Sicht Meine Schritte hallten durch die Marmorgänge des Vampirhofs. Diener verneigten sich, als ich vorbeiging, die Augen gesenkt aus Furcht vor meinem Blick. Ich richtete meine Jacke, bereit für die Vorstellung, die folgen würde. Vater wartete im Thronsaal, umringt von seinen stets präsenten Beratern. Der Vampirkönig hatte dieses Schloss seit über einem Jahrhundert nicht verlassen, und doch reichte seine Macht weit über diese Mauern hinaus. „Mein Sohn kehrt zurück“, erklärte er und verstummte mit einer Handbewegung den Hof. „Was gibt es Neues von den Werwölfen?“ Ich kniete vor dem Thron — eine Höflichkeitsgeste, die ich nicht empfand. „Der Alpha leidet unter seinem Fluch, je näher der Vollmond rückt. Seine Kraft schwindet von Stunde zu Stunde.“ „Und die Rubynwölfin?“ Vater beug

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