Heimweg mit Herzrasen

636 Words

Es war nur ein gewöhnlicher Dienstagabend, kurz nach sechs, und ich war auf dem Heimweg. Der Himmel war grau und die Straßen nass vom Regen, der zuvor gefallen war. Alles wirkte schwer und langsam. Doch mein Herz schlug schneller, als würde ich gleich eine Entscheidung treffen, die mein Leben verändern könnte. Nach dem Unterricht waren wir noch in die Stadt gefahren – Luca, Leo, ich und zwei weitere aus der Klasse. Es war ein spontaner Ausflug zum Bäcker, gefolgt von einem Spaziergang durch den Park. Wir saßen, lachten, warfen Blätter in die Luft und taten so, als wäre das Leben leicht. Ich spielte mit, denn das kann ich gut. Doch ich merkte schnell, dass ich heute nicht in der Lage war, mitzumachen. Meine Hände waren eiskalt, obwohl ich Handschuhe trug. Ich sprach wenig und hörte nich

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