Ein Kuss in meinem Kopf

485 Words

Es war kein richtiger Kuss, sondern nur ein Gedanke, der sich in meinem Kopf wie ein Film abspielte, den ich schon hundertmal gesehen hatte. Trotzdem fühlte es sich so real an, dass mir der Atem stockte. Ich lag spätabends im Bett, der Raum war dunkel, nur das flackernde Licht meines Handys beleuchtete die Decke. Leise, gefühlvolle Musik spielte – ein Song über Nähe und Sehnsucht, der mir wehtat, aber ich konnte ihn nicht abschalten. Und dann war er plötzlich da – Luca. Nicht in echt, sondern nur in meinem Kopf. Doch er fühlte sich so real an, dass ich ihn fast riechen konnte, seine Stimme hörte, obwohl ich wusste, dass er irgendwo anders war – vielleicht schlief er, scrollte durch sein Handy oder schrieb mit einem anderen Mädchen. In meinem Kopf saß er neben mir auf meinem Bett, so wie

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