Es war einer dieser Tage, an denen die Welt freundlich wirkte. Der Himmel war hell und fast schon zu grell. Die Luft war warm, aber nicht erstickend. Der Duft von frisch gemähtem Gras und Sonnencreme lag in der Luft, wie ein Kindheitssommer, den man nur noch durch i********:-Filter kennt. Trotz der angenehmen Atmosphäre war ich erschöpft. Nicht körperlich, sondern innerlich. Ich hatte gehofft, Luca nicht zu sehen. Nicht, weil ich ihn nicht sehen wollte, sondern weil ich nicht wusste, wie ich ihn anschauen sollte, ohne dass mir alles entgleitet. Natürlich war er da. Er saß an der Mauer neben dem Fußballfeld, die Jeans hochgekrempelt, das Shirt locker und die Sonnenbrille in der Hand. Luca strahlte immer eine mühelose Coolness aus, wie in einem Werbespot. Ich hingegen fühlte mich wie der

