Es war kein Plan, kein mutiger Moment, kein inneres “Jetzt oder nie”. Es war einfach zu viel Stille in mir, und irgendwann musste ein Wort raus – sonst wäre ich geplatzt. Es war spätabends. Ich lag auf dem Teppich in meinem Zimmer, den Rücken auf dem Boden, die Stirn gegen die Kante meines Bettes gelehnt. Das Licht war aus, mein Handy lag neben mir. Nur mein Herz war hell – aber nicht auf die gute Art. Es war nervös, zu schnell, als wollte es alles spüren und dabei fast kaputtgehen. Ich war durch meinen eigenen Chatverlauf mit Luca gescrollt. Wieder und wieder und wieder. Manchmal dachte ich, wenn ich mir die alten Nachrichten oft genug ansehe, erkenne ich vielleicht irgendwann die Wahrheit. Ob da mehr war. Ob ich mir das alles eingebildet hatte. Ob er vielleicht… ein kleines bisschen d
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