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GEHEIMNISSE DER HALSKETTE DES MILLIARDÄRS

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Emma Chen wollte niemals einen Milliardär heiraten – schon gar nicht einen Mann, der die Liebe wie eine Last behandelt. Doch als ihr todkranker Bruder zusammenbricht und eine einzige Unterschrift auf einer Heiratsurkunde sein Leben retten könnte, stimmt sie Damien Cross’ Bedingungen zu:Eine Vertragsehe für ein Jahr.Zehn Millionen Dollar.Die wichtigste Klausel des Vertrags:Verlieb dich nicht.Damiens Familie verachtet sie und hält sie für unwürdig. Und als Damien ihr eine Saphirkette schenkt, die in der Nacht von Katherine Cross’ Tod verschwunden war, machen sie ihr das Leben zur Hölle.Der Stein der Kette zieht Blicke auf sich, bringt Räume zum Schweigen und trägt eine Last, die Emma nicht erklären kann.Während Damien sie auf vorsichtige Distanz hält, scheint sich das Haus um sie zu verschließen. Geheimnisse kommen ans Licht.Jemand beobachtet sie. Und die Kette ist nicht nur ein Relikt aus der Vergangenheit … sie ist eine Warnung.Als Emma endlich begreift, warum sie ausgewählt wurde, könnte es bereits zu spät sein.

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Kapitel 1 – Ein Vertrag mit dem Teufel
Absolutely — here is the German translation, keeping the dramatic billionaire-romance tone and chapter style intact. :::writing{variant=“document” id=“58321”} Kapitel 1 Zweiundzwanzig Jahre zuvor Sie fiel. Ihre von Seide bedeckten Hände versuchten verzweifelt, nach dem Geländer zu greifen. Der Junge sah entsetzt zu, wie sie vom Balkon stürzte – zehn Stockwerke über dem Boden. Ihr langes Haar peitschte über ihr Gesicht. Ihre Augen waren vor Panik weit aufgerissen, ihre Lippen formten einen stummen Schrei. Der Aufprall ließ ihren Körper durch die Luft wirbeln, bevor sie auf den Marmorboden krachte. POLTER! KNACK! Blut breitete sich über ihre Brust aus, rann über den Boden und über die Saphirkette, die kalt und glänzend auf ihrer blassen Haut schimmerte. Es tränkte Spitze und Seide mit Rot. Er sah zu, wie sie dort lag – entstellt, blutüberströmt und kaum noch atmend –, während sein Herz wild gegen seine Brust hämmerte. Der Raum roch nach Blut und Angst. Die Saphirkette löste sich von ihrem Hals, glitt zu Boden und drehte sich in einer Blutlache. Unberührbar und glänzend. Er taumelte rückwärts, rang nach Luft und starrte auf die Frau, die ihm immer Halt gegeben hatte … Seine Mutter … Sie lag zerbrochen, blutend und leblos vor ihm. Er konnte sich nicht bewegen. Konnte nicht sprechen. Konnte nicht begreifen, was geschehen war. Und irgendwo in dem Raum hörte er die letzten geflüsterten Worte seiner Mutter. „DAMIEN … LAUF …“ …………. „Ah! Endlich fertig für heute!“ Emma Chen sagte die Worte, während sie ihrem Gemälde den letzten Pinselstrich verlieh. Ihre Hände waren voller Farbe und Verzweiflung. Sie streckte sich, stand auf und betrachtete anschließend ihre Leinwand. „Ich bin so froh, dass ich mit diesem Gemälde fertig bin. Es hat ewig gedauert.“ Es war nicht leicht, als erfolglose Künstlerin über die Runden zu kommen. Sie musste sich mit so vielen anspruchsvollen und verwöhnten Kunden herumschlagen. Der Besitzer der Galerie, der dieses Gemälde bestellt hatte, war unmissverständlich gewesen. Das Bild musste bis Freitag fertig sein, sonst: „Dann können Sie die zweitausend Dollar vergessen, wenn es auch nur eine Stunde zu spät ist!“ Sie seufzte. Ihr Blick wanderte durch ihr winziges, beengtes Studio-Apartment. Sie steckte die Hände in ihre Hosentaschen. Leer. Völlig leer. Sie war pleite. „Ich bin es leid, ständig von der Hand in den Mund zu leben“, stöhnte sie frustriert. Sie hatte nichts. Nur farbverschmierte Hände und Kopfschmerzen, die einfach nicht verschwinden wollten. Ihr Handy leuchtete auf. Tyler. Ihr kranker jüngerer Bruder, der an einer unheilbaren Krankheit litt. Die vierte Nachricht innerhalb einer Stunde. Sie griff danach und wischte sich die Farbe an ihrer Jeans ab. „Ich arbeite.“ Seine Stimme klang falsch. Dünn. „Em.“ Er holte zittrig Luft. „Ich brauche dich im Krankenhaus. Dr. Morrison möchte mit dir sprechen.“ Der Pinsel fiel ihr aus der Hand und landete auf dem Boden. „Was ist passiert? Haben sie einen Spender gefunden?“ „Komm einfach her. Bitte.“ Die Verbindung brach ab. Emma sah ihr Spiegelbild im Fenster an. Sechsundzwanzig Jahre alt – und sie sah aus wie eine alte Frau. Viel älter, als sie tatsächlich war. Dunkle Augenringe. Unordentliches schwarzes Haar. Abgetragene Kleidung. Das St. Luke’s Hospital roch noch genauso wie immer. Nach Desinfektionsmittel … und zerplatzten Hoffnungen. Emma kannte diese Flure nur zu gut. Die Krankenschwestern nickten ihr zu, als sie an ihnen vorbeiging. Tylers Zimmer befand sich auf der kardiologischen Station, die dritte Tür auf der linken Seite. Er sah kleiner aus als noch in der vergangenen Woche. Blasser. Rund um ihn piepten die Maschinen und versuchten, sein Herz noch ein wenig länger am Schlagen zu halten. „Hey.“ Emma zwang sich zu einem Lächeln. „Was hat der Arzt gesagt?“ Tyler sah sie nicht an. „Es gibt eine Operation. Sie ist experimentell, aber sie könnte funktionieren.“ Emmas Augen leuchteten vor Hoffnung. „Das ist unglaublich! Wann …?“ „Fünfhunderttausend Dollar.“ Die Hoffnung erlosch augenblicklich. „Die Versicherung übernimmt sie nicht“, fuhr Tyler fort. „Sie ist zu neu und zu riskant. Aber, Em … sie ist meine einzige Chance. Wenn ich sie nicht bekomme, sagt Morrison, dass mir vielleicht noch sechs Monate bleiben.“ Emma ließ sich auf den Stuhl neben seinem Bett sinken. Fünfhunderttausend Dollar. Sie verdiente dreißigtausend Dollar im Jahr, indem sie drei Jobs gleichzeitig hatte und ihre Gemälde verkaufte. Ihre gesamten Ersparnisse waren bereits aufgebraucht. Sie hatte alles verkauft, was sie besaß. Sie waren Waisen. Ihre Eltern waren vor acht Jahren bei einem Brand ums Leben gekommen und hatten ihnen nichts als Schulden hinterlassen. „Wir finden eine Lösung“, sagte Emma und nahm die kalte Hand ihres Bruders. „Ich werde mehr Schichten übernehmen. Ich werde ein paar Gemälde verkaufen. Es gibt immer einen Weg.“ Tyler lachte bitter. „Du bringst dich doch jetzt schon um. Ich kann nicht noch mehr von dir verlangen.“ „Du verlangst gar nichts. Ich bin deine Schwester.“ Der Abend brach herein, und Emma machte sich auf den Weg zu ihrer Arbeit. Ein schickes Restaurant, das vor allem wohlhabende Gäste bediente. Sie wusste selbst nicht, warum sie sie überhaupt eingestellt hatten. Solche Restaurants waren dafür bekannt, nur erfahrenes Personal zu beschäftigen. Seit drei Jahren arbeitete sie dort und beobachtete jeden Tag, wie Menschen ganz selbstverständlich Geld ausgaben, für das sie selbst verzweifelt kämpfen musste. „Emma, du bist heute für die Ashford-Gruppe zuständig“, sagte Marco, während sie ihre Schürze band. „Zwanzig Gäste, privater Raum. Große Geldgeber. Vermassle es nicht.“ Die Ashford-Gruppe war bereits betrunken, als Emma mit einer Flasche Champagner den Raum betrat. Designeranzüge. Luxuriöse Kleider. Schmuck, der Tylers Operation gleich zweimal hätte bezahlen können. „Mehr Wein.“ Eine Frau schnippte mit den Fingern, ohne auch nur aufzusehen. Emma griff leicht genervt nach der Flasche. Sie bereute es wenige Sekunden später, denn die Bewegung ließ Wein aus der Flasche schwappen. Der Raum wurde still. Die Frau stand auf. Wein tropfte von ihrem Kleid. Ihr Gesicht war vor Wut verzerrt. „Du tollpatschige Idiotin! Dieses Kleid hat achttausend Dollar gekostet!“ „Es tut mir leid …“ „Es tut dir leid? Weißt du überhaupt, wer ich bin?“ „Beruhige dich, Vanessa.“ Eine männliche Stimme durchschnitt die angespannte Atmosphäre. Kalt. Gelangweilt. „Es ist nur ein Kleid.“ Emma hob den Kopf und sah zu dem Mann. Sie erstarrte. Eine Röte stieg in ihre Wangen. Oh mein Gott! Ist der überhaupt ein Mensch?! Der Mann war unglaublich attraktiv. Groß, dunkelhaarig, mit durchdringenden grauen Augen und langen Wimpern. Er war so atemberaubend schön, dass er ihr für einen Moment den Atem raubte. Ihr Blick glitt zu seinem Anzug. Schon die Qualität des Stoffes verriet ihr, dass er wahrscheinlich mehr kostete, als sie in mehreren Jahren an Miete bezahlen konnte. „Nur ein Kleid?“, fauchte Vanessa und wirbelte zu ihm herum. „Damien, das ist Valentino!“ Damien. Emma kannte diesen Namen. Damien Cross. Milliardär. CEO. Sein Gesicht war auf jedem Wirtschaftsmagazin der Stadt zu sehen. Er sah Emma zum ersten Mal direkt an. „Wie viel verdienen Sie?“ „Wie bitte?“ „Ihr Gehalt. Ich weiß, dass es eine lächerliche Summe ist, aber ich möchte es trotzdem wissen.“ Emmas Gesicht brannte vor Scham. „Das geht Sie nichts an …“ „Tun Sie mir den Gefallen.“ „Dreißigtausend im Jahr.“ Seine Mundwinkel zuckten leicht nach oben. „Dann haben Sie gerade ein Viertel Ihres Jahreseinkommens zerstört. Beeindruckend.“ Etwas in Emma riss. Sie hatte genug. Genug davon, unsichtbar zu sein. Genug davon, arm zu sein. Genug davon, dass Menschen wie er sie ansahen, als wäre sie nichts wert. „Sie haben recht“, sagte sie. „Ich kann ihr Kleid nicht ersetzen. Ich kann kaum das Leben meines Bruders retten.“ Sie holte tief Luft. „Aber wenigstens weiß ich, was Dinge tatsächlich kosten. Wenigstens bin ich nicht so innerlich tot, dass ich alles nur noch in Dollarbeträgen messe.“ Im Raum herrschte plötzlich absolute Stille. Damiens Augen verengten sich. „Wie bitte?“ „Sie haben mich gehört.“ Emma spürte, wie ihr Herz raste, doch sie hielt seinem Blick stand. „So viel Geld, aber nicht einmal grundlegende Manieren. Verpissen Sie sich.“ Sie zog ihre Schürze aus und warf sie ihm vor die Füße. „Ich kündige.“ Mit erhobenem Kopf verließ sie den Raum, obwohl ihre Hände zitterten. Und obwohl sie gerade einen ihrer drei Jobs verloren hatte. Im Personalraum ließ Emma endlich zu, dass ihr Körper zitterte. Was hatte sie nur getan? Tyler brauchte dieses Geld. Sie konnte sich keinen Stolz leisten. „Emma Chen?“ Eine Frau stand in der Tür. Auburnfarbenes Haar. Grüne Augen. Eng anliegende Kleidung. Doch vor allem hatte sie ein freundliches Gesicht. „Was wollen Sie von mir?“ „Hallo. Freut mich, Sie kennenzulernen.“ Sie hielt Emma eine Visitenkarte hin. „Claire Winters. Mr. Cross’ persönliche Assistentin.“ Sie lächelte, doch ihr Lächeln erreichte ihre Augen nicht. „Er möchte sich morgen mit Ihnen treffen. Um elf Uhr im Cross Tower.“ Emma starrte auf die Karte. „Um mich zu verklagen?“ „Um Ihnen ein Angebot zu machen.“ Claires Lächeln wurde breiter. „Vertrauen Sie mir. Sie werden es sich anhören wollen.“

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