Der Monolith bebte noch nach, als hätte der Fels selbst den Kampf verschlungen. Silberne Runen glommen schwach, flackerten, dann sanken sie zurück in ein dumpfes Glühen. Staub rieselte von der Decke, und der Geruch von Blut hing schwer in der Luft. Elena kniete neben Adrian, der halb zusammengesackt war, die Brust voller Kratzer und Bissspuren, das Gesicht von Schlägen gezeichnet. Sein Atem ging schwer, doch er lebte. Sie legte ihre Hände an seine Wangen, spürte die Hitze seiner Haut. „Adrian,“ flüsterte sie. „Bleib bei mir.“ Seine Lider flatterten, dann öffnete er die Augen. Das tiefe Grau seiner Iris war zurück, doch irgendwo darin schimmerte noch das Silber, das er aus ihr empfangen hatte. Ein schwaches Lächeln huschte über seine Lippen. „Ich bin hier. Bei dir.“ Sie drückte ihre Sti

