Kapitel 18 – Das Flüstern des Mondes

1402 Words

Die Höhle war still, bis auf das leise Tropfen von Blut und den fernen Wind, der durch die Ritzen in den Felsen pfiff. Jeder Atemzug fühlte sich schwer an, als hätte die Luft all die Gewalt und das Chaos des Kampfes in sich gespeichert. Staub und Rauch hingen in der Luft, doch da war auch etwas anderes – ein stilles, beinahe heiliges Licht, das von den Runen auf dem Boden ausging, ein sanftes Silber, das den Raum erfüllte. Elena saß auf den Knien, noch erschöpft von der Kraft, die sie gerade entfesselt hatte. Ihre Hände zitterten, die Finger waren blutig und schmutzig, doch sie spürte das Herzschlagen der Höhle, den Pulsschlag des Mondes, der durch die Steine vibrierte. Die Runen flackerten schwach, ein sanftes Echo ihrer eigenen Energie. Neben ihr lag Adrian. Sein Körper war mit Blut be

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