Kapitel 79 - Aufbruch in die Schatten der Berge

986 Words

Der Morgen brach still über dem Dorf an. Nebel hing wie ein dünner Schleier über den Feldern, das Gras war nass vom Tau, und in der Ferne krähten die Hähne. Normalerweise klang dieser Beginn eines Tages nach Vertrautheit und Ruhe – doch heute schwang in jedem Laut ein leises Beben, als ahne auch das Land selbst, dass ein Weg beschritten werden würde, von dem es kein Zurück mehr gab. Adrian stand bereits am Dorfplatz, das Schwert an seiner Seite, den Umhang um die Schultern gelegt. Neben ihm hielt Bran einen Beutel mit getrocknetem Fleisch und Wasserflaschen, dazu ein Bündel Waffen, die sie unterwegs brauchen würden. Beide Männer wirkten bereit, doch in ihren Augen lag eine Schwere, die sich nicht abschütteln ließ. Noch vor dem ersten Glockenschlag hatten die Dorfbewohner begonnen, die be

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