Der Wald lag still, als Adrian und Bran das Dorf hinter sich ließen. Nur das Knirschen ihrer Stiefel im gefrorenen Gras und das dumpfe Klirren von Metall begleiteten ihre Schritte. Ein fahler Himmel spannte sich über ihnen, durchzogen von langen, grauen Wolkenbändern, die wie zerfranste Schleier den Blick auf die Sonne verbargen. Es war ein Himmel, der nichts von Verheißung, sondern nur von Last in sich trug – als hätte die Natur selbst beschlossen, ihre Reise zu einem Prüfstein zu machen. Adrian spürte die Kälte schärfer als sonst, nicht weil der Winter früh zurückgekehrt wäre, sondern weil die Leere neben ihm ihn fror. Kein leises Lachen von Elena, kein Kinderlaut ihrer Tochter, die ihn sonst mit bloßem Blick erwärmt hätte. Stattdessen nur Bran – treu, schweigsam, in seiner massigen Ges

