Kapitel 34 – Die Luna des Lichts

1174 Words

Die Nacht hatte eine fast übernatürliche Klarheit, als das Rudel und die Dorfbewohner sich auf der großen Lichtung versammelten. Es war der erste Vollmond seit Raskors Niederlage, und er stand groß und schwer am Himmel, so nah, dass es schien, als könnte man ihn mit der Hand berühren. Sein Licht lag wie ein silberner Schleier über den Gesichtern der Versammelten, tauchte den Wald in eine unwirkliche Schönheit. Adrian und Elena standen Hand in Hand inmitten eines großen Kreises aus Steinen, den die Ältesten des Rudels errichtet hatten. Jeder Stein war von Runen durchzogen, die in schwachem, bläulichem Glanz schimmerten, als würden sie die Kraft des Mondes in sich speichern. Der Kreis war alt, älter als jedes Dorf und jedes Rudel – eine Stätte, an der seit Jahrhunderten Lunas und Alphas ihr

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