Plötzlich bemerkte ich, dass ich verfolgt wurde. Zwei Männer, komplett in Schwarz gekleidet und mit Sonnenbrillen, hielten einen gewissen Abstand, folgten mir jedoch stetig. Sie schlugen immer wieder dieselbe Richtung ein, was mich zunehmend beunruhigte. Meine Gedanken rasten zurück zu einem Gespräch mit Kimberly: „Was ist, wenn du entführt wirst? Oder auf offener Straße erschossen?“ Die Vorstellung, die sie mir damals gemacht hatte, schien jetzt mehr Realität zu werden als eine bloße hypothetische Angst. Ich versuchte, meine Panik zu unterdrücken und setzte meinen Spaziergang mit möglichst entspannter Miene fort. Ich tat so, als wäre ich vollkommen in meine Umgebung vertieft und beobachtete die Männer aus den Augenwinkeln. Mein Herz schlug schneller, als ich einen kleinen Nebenweg entdec

