„Ich habe das Gefühl, Sie haben denselben Geschmack wie ich“, sagte er, seine Stimme nun fast rau, als ob er mit sich kämpfte, sich nicht völlig von mir einnehmen zu lassen. „Könnten wir dieses förmliche Getue nicht einfach beiseite lassen?“ „Ich bin Alessandro“, stellte er sich vor, und ehe ich reagieren konnte, nahm er meine Hand in seine. Ein Moment, so intensiv, dass ich einen Atemzug lang vergaß, wie man atmet. Es war, als ob die Luft um uns stillstand. Die Berührung seiner Haut gegen meiner ließ einen elektrischen Impuls durch meinen Körper jagen, ein Kribbeln, das mich bis ins Mark erschütterte. Als sich unsere Hände trafen, sah ich ihm in die Augen – und da war es. Ein stilles Verstehen, eine Flut von Gefühlen, die er nicht verbergen konnte. Mein Unterleib zog sich zusammen, ein

