Kapitel 45

1298 Words

Ich irrte durch die endlosen Flure des Hotels, unfähig, meine Gedanken zu ordnen. Es war, als wäre ein dichter Nebel in meinem Kopf aufgezogen, der jeden klaren Gedanken erstickte. Meine Schritte hallten auf den glänzenden Marmorfliesen wider, und das Echo war das Einzige, was mich in der Stille begleitete. Was war nur mit mir los? Normalerweise war ich organisiert, präzise, und nichts konnte mich aus der Ruhe bringen. Doch heute war alles anders. Der Druck, der sich in den letzten Wochen aufgebaut hatte, schien plötzlich über mir zusammenzubrechen. Es fühlte sich an, als wäre ich in ein Netz aus Geheimnissen verstrickt, ohne zu wissen, wem ich noch vertrauen konnte. Alessandro… Seitdem ich ihn getroffen hatte, war mein Leben auf den Kopf gestellt worden. Er war charmant, geheimnisvoll, u

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