Ich saß in unserer kleinen Wohnküche, das gedämpfte Licht der Dämmerung strömte durch die schmalen Fenster und warf weiche Schatten auf den Boden. Kimberly und ich hatten uns etwas Asiatisches bestellt, doch obwohl der Duft des Essens appetitlich war, hatte ich kaum Hunger. Meine Gedanken waren ein unaufhörlicher Wirbelsturm aus Sorgen und Zweifeln, die wie unerwünschte Gäste in meinem Kopf hausten. Ich schob die Stäbchen beiseite und griff nach meinem Handy. Ein wenig hatte ich mich beruhigt, aber dennoch spürte ich, dass ich dringend einen Schritt zurücktreten musste. Alles, was in den letzten Tagen geschehen war, lastete schwer auf mir. Alessandro und das Chaos im Hotel waren nur die Spitze des Eisbergs, und ich wusste, dass ich Abstand brauchte, um alles zu verarbeiten. Es gab nur ei

