Kapitel 53

1143 Words

Mit einem leisen Lachen ließ ich mein Handy aufs Bett fallen. Mia war ein Rätsel, das ich immer wieder gerne zu lösen versuchte. Sie war kühn und ungezähmt, eine Frau, die genauso wie ich wusste, was sie wollte – und meistens auch bekam. Doch was sie ebenso atemlos gemacht hatte, würde ich vielleicht erst später erfahren. Ich ließ mich zurück aufs Bett sinken, die Seidenbluse immer noch in der Hand. Der Gedanke an die Nachtgalerie ließ eine wohltuende Vorfreude in mir aufsteigen. Es war nicht einfach ein Club; es war ein Ort, der die Grenzen zwischen Kunst, Lust und Dekadenz verschwimmen ließ. Die Luft dort war immer elektrisch, geladen mit Begehren und Geheimnissen. Ich ließ die Bluse über meine Finger gleiten, bevor ich sie zur Seite legte und tiefer in den Schrank eintauchte. Für die

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