***Amelia*** Ich kam mit wackeligen Beinen nach Hause, da der Weg länger gewesen war, als ich gedacht hatte. Das Penthouse lag ruhig und still vor mir. Eine angenehme Stille, die mich umfing, sobald ich die Tür hinter mir ins Schloss fallen ließ. Genau das brauchte ich jetzt. Ruhe, Zeit für mich, um die Spannung, die sich in meinem Körper aufgebaut hatte, zu lösen. Mein Herz pochte heftig, die feinen Härchen auf meinen Armen richteten sich auf, und ein sinnliches Prickeln zog sich wie ein Strom durch meine Adern. Ich war erregt, elektrisiert bis in die Fingerspitzen. Mein Atem ging schneller, und meine Gedanken waren erfüllt von einer tiefen, animalischen Sehnsucht. Ich zog die hohen Schuhe von meinen Füßen, ließ sie achtlos im Flur liegen und ging mit federnden Schritten ins Schlafzimme

