Kapitel 6 Die Stille zwischen uns fühlt sich schwer an, gefüllt mit unausgesprochenen Worten und den Schatten der Vergangenheit. Dario sitzt mir gegenüber, seine Hände ruhen auf seinen Knien, als würde er sich an irgendetwas festhalten müssen. Ich spüre seinen Blick auf mir, doch ich traue mich nicht, ihn direkt anzusehen. Es ist zu viel. Zu viel unausgesprochene Wut, zu viel verletzte Hoffnung. „Also…“ Seine Stimme durchbricht die Stille, vorsichtig, als wolle er mich nicht verschrecken. „Wie fangen wir an?“ Ich sehe ihn an und zucke mit den Schultern. „Ich weiß es nicht.“ Ehrlichkeit fühlt sich hier wie der einzige richtige Weg an. „Ich weiß nicht mal, ob es überhaupt eine Möglichkeit gibt, Dario.“ Er nickt langsam, als hätte er mit dieser Antwort gerechnet. „Dann lass uns klein anfa

