7.

1305 Words

Dario bleibt noch eine Weile, doch die Worte zwischen uns werden spärlicher. Es gibt Dinge, die ausgesprochen wurden, und Dinge, die immer noch zwischen uns hängen, schwer wie ungelöste Rätsel. Ich weiß nicht, ob ich will, dass er bleibt oder endlich geht, aber irgendwann steht er auf. „Ich lasse dich jetzt schlafen“, sagt er, als würde er eine Frage stellen. Ich nicke, ohne ihn anzusehen. Ich spüre seine Unsicherheit, sein Zögern. Vielleicht wartet er darauf, dass ich ihn aufhalte. Aber das tue ich nicht. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob ich das kann. Dario geht zur Tür, bleibt dort aber stehen und dreht sich noch einmal zu mir um. „Danke, dass du mich nicht direkt rausgeworfen hast.“ Ich sehe ihn an, die Finger um meine Teetasse gelegt. „Ich habe es in Erwägung gezogen.“ Er grins

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