8.

1017 Words

Es ist seltsam, wie schnell man sich an etwas gewöhnen kann. Vor ein paar Wochen hätte ich nicht gedacht, dass ich jemals wieder so viel Zeit mit Dario verbringen würde. Und doch sitze ich jetzt mit ihm auf einer Parkbank, eine dampfende Tasse Kaffee in den Händen, während die letzten Sonnenstrahlen des Tages durch die kahlen Äste scheinen. Es fühlt sich vertraut an. Zu vertraut. Und genau das macht mir Angst. „Du bist heute still“, bemerkt Dario und lehnt sich zurück. Ich zucke mit den Schultern. „Ich denke nach.“ „Worüber?“ Ich nehme einen Schluck von meinem Kaffee, um mir einen Moment zum Nachdenken zu verschaffen. „Über uns. Über das hier.“ Er sagt nichts, aber ich sehe, wie er sich anspannt. Als ob er darauf wartet, dass ich ihm gleich die Tür vor der Nase zuschlage. „Es fühl

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